Natur, Garten und Tiere. Nagati das Lexikon für jeden.

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Schlau in Fünf Minuten

 Warum mögen Katzen Pappkartons?

Katzen haben zwar nur wenig Feind in der Natur, bevorzugen aber dennoch gut versteckte Orte zum Schlafen – oder von dort aus Beute anzugreifen. Denn ihre Stärke ist der Überraschungseffekt. Und in einem Pappkarton sind sie bis zum letzten Moment vor dem herausspringen fast unsichtbar. Außerdem lieben Katzen die Wärme. Die guten Isoliereigenschaften von Kartonpappe sorgen dafür, dass es schnell behaglich warm darauf wird.

Welche Körpertemperatur halten Tiere aus?

Normalerweise schützt der Körper seine Zellen vor hohen Temperaturen durch eine sogenannte Hitzeschockantwort. Dabei bilden speziellen Proteine einen Schutzwall um die Zellen herum. Diese Brandmauer wirkt jedoch  nur bis zu 4 Grad über Normaltemperatur. Ab etwa 45 Grad Celsius zerfallen dann die meisten Enzyme, und die Körperzellen sterben ab. Bei 50 Grad Celsius sind auch die Muskeln nicht mehr kontrollierbar: dann kann eine Atemlähmung eintreten.

Warum werden Nagetierzähne niemals stumpf?

Gerade durch das dauernde Nagen bleiben die Beißer von Erdhörnchen & Co scharf. Das liegt daran, dass die Zähne aus zwei verschiedenen Materialien bestehen: weichen Dentin und extrem harten Zahnschmelz. Beim Nagen nutzt sich das Dentin schneller ab als der Schmelz – zwischen beiden Schichten entsteht so eine scharfe Kante. Zudem wachsen die Zähne ein ganzes Leben lang weiter – den Tieren bleibt also gar nichts anderes übrig, als zu nagen, damit die Zähne ihnen nicht irgendwann das Maul versperren…

Warum fressen Koalas ausschließlich Eukalyptusblätter?

Weil die extrem saftigen Blätter sie mit Flüssigkeit versorgen – und die Koalas somit nicht zur Wasserstelle müssen. Dort nämlich könnten ihnen hungrige Dingos auflauern. Im Eukalyptusbaum finden die Koalas sowohl Schutz als auch Nahrung, die nur ihnen Vorbehalten bleibt – kein anderes Tier verträgt die giftigen Eukalyptusblätter.

Welcher Vogel singt als erster?

Der Gartenrotschwanz legt zuerst los – und das morgens um drei, bereits eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang. Meist vom höchsten Punkt eines Baumes aus, denn da er erst im April aus seinem Winterquartier in der Sahara zurückkehrt, sind die tiefer gelegenen Nistplätze schon vergeben. Kurz nach dem Gartenrotschwanz setzt das Rotkehlchen ein. Zuletzt kommt der Star – er stimmt sein Lied erst kurz nach Sonnenaufgang an.

Warum jagen Eulen zu Fuß?

Raubvögel erspähen ihre Beute aus der Luft, rasen dann im Sturzpflug zu Boden und packen dann zu. Der Steinkauz aus der Familie der Eigentlichen Eulen hingegen ist ein Lauerjäger, der seine Beute zu Fuß verfolgt. Der Grund: Seine Flügel sind Vergleiche zum Körpergewicht recht klein, deren Schwungfedern zudem relativ hart. Folge: Sogar Menschen hören einen Kauz beim Herumflattern. Damit verscheucht er jedes noch so perfektes angeflogenes Beutetier. Deshalb landen Käuze oft einigen Metern Entfernung und jagen im niedrigen Gras zu Fuß weiter – hauptsächlich Käfer, Regenwürmer, Grillen, Mäuse, Maulwürfe und andere Vögel.

Was Bienen richtig sauer macht?

Reife Bananenkönnen gefährlich sein. Denn die Früchte verströmen den gleichen Duftstoff, mit dem Bienen ihre Artgenossen in Alarmbereitschaft versetzen.

Nur wenige Augenblicke nachdem die Biene zugestochen hat, kommen ihre Artgenossen, um sie zu rächen. Angelockt von einem Duftstoff, der ihnen sagt: Es besteht Gefahr. Es ist die chemische Verbindung Isopentyl – Acetat, die den Stock alamiert. Das Fatale: Dieser Duftstoff ist auch für den typischen Geruch von reifen Bananen verantwortlich. Es empfiehlt sich also nicht, in direkter Nähe einer Bienenkolonie Bananen zu essen. Es sei denn, man möchte eines der effektivsten Verteidigungssysteme der Insektenwelt am eigenen Körper erleben.

Bienen stechen nur, wenn sie oder ihr Volk bedroht wird. Der Stachel dient erster Linie als Verteidigung gegen andere Bienen aus einer fremden Kolonie, um den gesammelten Honig verteidigen zu können. Dabei verliert sie ihren Stachel nicht. Ganz anders wenn sie uns sticht: In menschlicher Haut bleibt er mit seinen Widerhacken stecken. Der gesamte Stachelaparat reißt aus ihr heraus – die Biene stirbt.

Was Bienen aggressiv macht? Parfüm oder Rasierwasser kann sie reizen. Dasselbe gilt für Angstschweiß, schwüle Luft, dunkle Kleidung oder einfach das schütteln der Hand, auf der sie gerade sitzt. Deswegen bewegen Imker sich auch generell langsam und ohne Hast.

Die Straße der Duftstoffe

Beim Flug von Blüte zu Blüte verströmt die Arbeitsbiene Duftstoffe, die weitere Bienen anlocken. Ist der Nektarvorrat einer Blume verbraucht, setzt die Biene dort eine Art Stoppschild – ein Abwehrduft hält die anderen fern.

Ordnung. Fleiß. Produktivität

50 Kilogramm Honig erwirtschaftet ein Bienenstock pro Sommer – dafür besucht das Volk, das er beherbergt, 30 Millionen Blüten pro Tag.

Düfte der Erinnerung

Ganz ähnlich wie beim Menschen lösen Düfte bei Honigbienen Erinnerungen aus. Das fanden australische Biologen heraus. Die Wahrnehmung eines bestimmten Geruchs reicht aus, um die Insekten anzulocken – auch aus sehr großen Entfernungen.

Was tun bei Bienenstich?

Der Stachel muss so schnell wie möglich entfernt werden, damit sich nicht der gesamte Giftbeutel entleert. Auf keinen Fall dafür eine Pinzette benutzen, da durch den Druck der Beutel ausgedrückt wird. Am einfachsten ist es, den Stachel mit den Fingernagel von der Haut wegzukratzen. Mit sogenannten Giftsaugern (Apotheke) kann das Gift aus den betroffenen Einstichstellen gesaugt werden. Außerdem ist es wichtig, den Stich schnell möglichst zu kühlen. So werden nicht nur die Schmerzen gelindert, sondern auch Schwellungen gemildert.

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