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Säugetiere

Die Säugetiere sind eine Klasse der Wirbeltiere. Zu ihren kennzeichnenden Merkmalen gehören das Säugen des Nachwuchses mit Milch, die in den Milchdrüsen der Weibchen produziert wird, sowie das Fell aus Haaren, das sie in Kombination mit der gleichwarmen Körpertemperatur relativ unabhängig von der Umgebungstemperatur macht.

Die meisten Säugetiere sind lebend gebärend. Säugetiere sind an Land am weitesten verbreitet, jedoch bevölkern sie auch Luft und Wasser. Das Verhaltensspektrum der Säugetiere ist breit und flexibel, einige Gruppen zeigen komplexe soziale Gefüge. Weltweit werden heute rund 5.500 rezente Arten unterschieden, die in drei Unterklassen eingeteilt werden: die eierlegenden Ursäuger , die Beutelsäuger und die Höheren Säugetiere oder Plazentatiere, zu welchen auch der Mensch zählt.

Säugetiere zählen zu den Landwirbeltieren innerhalb des Taxons der Wirbeltiere und teilen somit die Merkmale dieser Gruppen, die hier nicht einzeln wiedergegeben werden.

Die Säugetiere, zu denen - zoologisch betrachtet - auch wir Menschen gehören, sind warmblütige, wenigstens embryonal behaarte Wirbeltiere (daher auch Haartiere) mit meist vier als Beine mit Füße oder zum Teil als Arme mit Händen entwickelten Gliedmaßen. Sie haben ein vollständig in zwei Vorkammern und zwei Kammern geteiltes Herz und gebären in der Regel lebende Junge, die sie aus Milchdrüsen ernähren. Die Warmblütigkeit ist nicht immer mit einer gleichbleibend hohen Körpertemperatur verbunden: Sowohl Kloaken-, Flatter-, Faul- und Gürteltiere, Ameisenbären, Insektenfresser, Halbaffen und Klippschliefer ändern ihre Körpertemperatur zum Teil erheblich, wie auch die Winter- und Trockenzeitschläfer. Embryonal behaart besagt, dass manche wildlebenden Säugetierarten erwachsen fast oder ganz nackt sind (Wale, Seekühe, Nashörner, Elefanten, Flusspferde, Hirscheber, Nacktmull, einige Flattertierarten und andere). Ebenso hat der Mensch haartierlose Haustierrassen (z. B Schweine, Nackthunde) gezüchtet.

Nicht alle Säugetiere haben vier Gliedmaßen. Bei Walen und Seekühen sind Becken und Hintergliedmaßen stark verkümmert und äußerlich nicht mehr sichtbar. Auch gebärende nicht alle Säugetiere lebendige Junge, denn die Kloakentiere legen Eier und ernähren ihre daraus schlüpfende Jungen aus zitzenlose Milchdrüsen.

Vielfalt im Körperbau

Im Zuge ihrer Entwicklungsgeschichte haben die Säugetiere nahezu alle Lebensräume besiedelt und sich dabei in eine Vielzahl von Formen aufgeteilt. Eine Reihe von Arten hat sich an eine aquatische (wasserlebende) Lebensweise angepasst, am spezialisiertesten sind die Wale, deren Körperbau Ähnlichkeiten mit den Fischen aufweist. Die Vordergliedmaßen sind zu Flossen (Flipper) umgestaltet, die Hintergliedmaßen sind rückgebildet und der Schwanz ist zu einer Fluke umgebildet. Bei anderen Taxa wie Robben und Seekühen geschah die Anpassung an das Wasser in weniger vollständiger Weise. Die Fledertiere sind neben den Vögeln und den ausgestorbenen Flugsauriern die einzigen Wirbeltiere, die zum aktiven Fliegen fähig sind. Sie weisen stark verlängerte Finger auf, die die Flughaut spannen. Daneben hat eine Reihe von Säugetiertaxa unabhängig voneinander Gleitmembranen entwickelt, die ihnen einen passiven Gleitflug ermöglichen, dazu zählen die Riesengleiter, die Gleit- und Dornschwanzhörnchen aus der Gruppe der Nagetiere sowie drei Familien gleitender Beuteltiere (die Gleit-, Ring- und Zwerggleitbeutler). Verschiedenste Säugetiere sind an eine unterirdisch-grabende Lebensweise angepasst, diese haben einen walzenförmigen Körperbau mit kurzen, oft zu Grabwerkzeugen erweiterten Gliedmaßen entwickelt. Zahlreiche Arten führen eine arboreale (baumbewohnende) Lebensweise, diese sind oft durch greiffähige Pfoten mit opponierbarem Daumen und Greifschwanz charakterisiert. Bewohner von Grasländern und anderen offenen Habitaten weisen oft eine Reduktion der Zehenanzahl und die Herausbildung von verhornten Zehen oder Hufen auf, andere haben stark vergrößerte Hinterbeine und eine springende Fortbewegung entwickelt. Viele Arten, vorwiegend kleinere, versteckt lebende, weisen hingegen einen gedrungenen Körperbau mit kurzen Gliedmaßen auf, darunter zahlreiche Nagetiere und Insektenfresser.

Auch hinsichtlich der Größe gibt es beträchtliche Unterschiede: Als kleinste Säugetiere gelten die Schweinsnasenfledermaus und die Etruskerspitzmaus, die jeweils nur 2 Gramm Körpergewicht erreichen. Der Blauwal hingegen ist vermutlich das größte Tier, das jemals auf der Erde lebte, und erreicht in Ausnahmefällen bis zu 150 Tonnen Gewicht, was das 75-Millionen-fache der kleinsten Säuger darstellt.

Verbreitung und Lebensräume

Säugetiere sind weltweit verbreitet, sie finden sich auf allen Kontinenten, in allen Ozeanen sowie auf den meisten Inseln. Ursäuger sind auf Australien und Neuguinea beschränkt, Beutelsäuger leben im australisch-ozeanischen Raum sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika. Höhere Säugetiere haben eine weltweite Verbreitung, waren aber bis zur Ankunft des Menschen in Australien nur durch relativ wenige Arten vertreten, namentlich Fledertiere und Echte Mäuse. Auf abgelegenen Inseln gab es bis zur Ankunft des Menschen nur eine eingeschränkte Säugetierfauna, so waren auf vielen Inseln, darunter Neuseeland, Fledertiere die einzigen Säuger.

Säugetiere haben nahezu alle Regionen der Erde besiedelt und kommen in den meisten Lebensräumen vor. Man findet sie auch in Wüsten und Regenwäldern, im Hochgebirge und in den Polarregionen. Zu den wenigen Regionen, in denen sich (zumindest bis auf zeitweilige Aufenthalte des Menschen) keine Säuger finden, zählt das Innere des antarktischen Kontinents. Mehrere Gruppe von Säugetieren, die Meeressäugetiere haben sich dem Leben im Meer angepasst, in der Tiefsee finden sich nur allerdings nur wenige, spezialisierte Walarten.

Gestalt

Äußerlich ist der Säugetierkörper beidhälftig gleich, innerlich ist er durch die Anlage nur in Einzahl vorhandener Organe (Herz, Milz, Leber, Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Harnblase, Gebärmutter) nur zum Teil symmetrisch. Unsymmetrisch ist auch der Schädel Mancher Wale, und funktionell ungleich sind die beiden Großhirnhälften, da eine beim Heranwachsen die Führung übernimmt (beim Rechtshänder die linke, beim Linkshänder die rechte). Die sogenannte Händigkeit haben außer dem Menschen auch Affen und andere, die Vordergliedmaßen handartig benutzende Säugetiere.

Der Geschlechtsunterschied kann sich außer in den Geschlechtsorganen auch in Körpergröße und -form ausdrücken (Löwenmähne, Narwal- und Elefantenstoßzahn, Hirschgeweih, Rinderwiderrist, Oran-Utan-Backenwülste und andere). Außer einer Verschiedenheit nach Geschlecht kann es auch noch eine nach Alter und Jahreszeit geben. Er betrifft besonders Haarkleid-, Fettpolster-, Hautdrüsen-, oder Geweih-Unterschiede sowie Schädelgrößenwechsel bei Spitzmäusen, aber auch bei Unterarten oder von Einzeltier zu Einzeltier zeigen sich Verschiedenheiten.

Körpergröße:

Sie schwankt zwischen der einer Etruskerspitzmaus (Körperhöhe rund 1 cm, Gesamtlänge um 7,5 cm, Gewicht rund 1,75 g) und der eines miozänen Riesennashorns (mit 5,30 m Schulterhöhe) unter den Landsäugetieren einerseits und der eines Blauwals (mit über 30 m Körperlänge und etwa 135 t Gewicht) unter den Meeressäugetieren anderseits.

Körperbau

Die Gliederung des Säugetiers Körpers umfasst Kopf, Rumpf, Schwanz, Vorder- und Hintergliedmaßen. Stehen alle Teile in einem abgewogenem Verhältnis zueinander, ergibt sich ungefähr die Gestalt eines Schakals. Aber oft sind einzelne Teile des Körpers über- oder unterentwickelt. Der Kopf kann Vergrößert sein (z. B Hammerkopfflughund, Warzenschwein, Nilpferd, Pottwal, Grönlandwal) oder verkleinert (z. B Ameisenbär, Schuppentier), besonders flach (z. B Flachkopf - Beutelspitzmaus), besonders breit (z. B Oran - Utan- Mann mit Backenwülsten), verlängert (z. B Großer Ameisenbär, Beuteldachse, Schlitzrüssler, Erdferkel, Langschnautzendelfin) oder verkürzt (z. B Mopsfledermaus, Gespenstmaki, Faultiere, Manul). Der Hals kann verkürzt sein (z. B Maulwürfe, Flattertiere, Schweine, Elefanten, Seekühe, Wale) oder verlängert (z. B Giraffen- und Lamagazelle, Kamele). Die normalerweise gerade Rückenlinie kann nach hinten abfallen (z. B Hyänen, Nilgau) oder gehöckert sein (Altweltkamele).

Vorder- und Hinterbeine, die ursprünglich ungefähr gleichlang und ähnlich gebaut sind, können sehr verschieden geformt sein. Vorderbeine mannigfach umgewandelt sein: zu Flügel (Flattertiere), Flossen (Robben, Wale, Seekühe), Grabschaufeln (Maulwürfe), Hangelharken (Faultiere), Laufsäulen (Huftiere) und Armen (Affen). Die Hinterbeine sind ähnlich oder zu langen Sprungbeinen (Kängurus, Taschenspringer, Pferdespringer, Hasen) oder Flossen (Robben) umgebaut oder weitgehend rückgebildet (Wale, Seekühe).

Der normalerweise mittellange Schwanz kann kürz bis äußerlich nicht mehr sichtbar oder verschwunden (z. B Luchs, Reh, Menschenaffen) oder im Gegenteil sehr lang sein (z. B Kängurus, Großflugbeutler, Spinnenaffe, Nebelparder, Langschwanz- Schuppentier, Pferdespringer). Er ist manchmal beschuppt (Schuppentiere), gepanzert (Panzertiere), bestachelt (Stachelschweine) oder fast nackt (Ratte), oder er ist nur am Ende (Kuskus) oder nur unterseits nackt (Ziege). Der Schwanz ist aber auch bisweilen sehr buschig (Streifenbeutler, Binturong, großer Ameisenbär) oder am Ende quastig behaart (Pinselschwanzbeutelmaus, Taschenspringer) oder waagerecht (Biber) oder senkrecht abgeplattet (Bisamratte) oder als Fettspeicher verdickt (Fettschwanzbeutelmaus, Dickschwanzspringer) oder am Ende bestachelt (Löwe) oder schließlich durch eine neugebildete Schwanzflosse ersetzt (Wale, Seekühe).

Zu solchen Gestalteigentümlichkeiten können noch Sonderbildungen treten, wie z. B Rüsselschnauze (Nasenbeutler, Desman, Elefantenspitzmaus, Tapir, Elefant) , Hornschnauze (Schnabeligel, Schnabeltier, Beutelmull), verlängerte Schneidezähne (Elefant, Narwal, Nager, Hasen) oder Eckzähne (Schweine, Nilpferde, Zwergböckchen, Moschustier, Nebelparder). Sonderheiten sind auch Stirnbildungen wie Geweihe der Hirsche oder Gehörne der Hornträger, Nasenaufsätze bei Nashörnern, Gesichtwarzen (Schweine), Brutschwielen (Altweltkamele), Bärte (Affen, viele Paarhufer), Mähnen (Löwe, etliche Huftiere, Mantelpavian), Manschetten (Mähnenschaf), Ohrpinsel (Eichhörnchen, Luchs) und anderes mehr. All diese Beispiele vermitteln eine Vorstellung von der großen Gestaltenvielfalt des Säugetierkörpers.

Gebiss

Säugetiere sind in der Regel durch ein heterodontes Gebiss mit vier verschiedenen Zahntypen charakterisiert, die Schneidezähne, Eckzähne, und zwei Arten von Backenzähnen (Prämolaren und Molaren). Die Zahl der einzelnen Zahntypen wird mit der Zahnformel wiedergegeben. Ein heterodontes Gebiss ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal von den homodonten (gleichförmigen) Gebissen der Reptilien und vor allem bei der Einordnung von Fossilien von Bedeutung. Bei den meisten Säugetieren gibt es einen einmaligen Zahnwechsel. Zunächst werden Milchzähne angelegt, die später durch die "zweiten" oder bleibenden Zähne ersetzt werden. Lediglich die Molaren werden nicht ersetzt, sondern kommen erst mit den bleibenden Zähnen.

Eine Reihe von Säugetiergruppen besitzt wurzellose Zähne, die zeitlebens weiterwachsen und durch Abrieb abgenutzt werden. Dazu zählen beispielsweise die Nagezähne der Nagetiere oder die Stoßzähne der Elefanten, des Narwals, des Walrosses und anderer Arten. Die Ursäuger besitzen im Erwachsenenalter keine Zähne, lediglich die Schlüpflinge haben einen den Vögeln vergleichbaren Eizahn, mit dem sie die Eischale durchbohren.

Das Gebiss der Beutelsäuger unterscheidet sich in einigen Aspekten von dem der Höheren Säugetiere, so haben alle Taxa mit Ausnahme der Wombats eine unterschiedliche Anzahl von Schneidezähnen im Ober- und Unterkiefer. Die frühen Beutelsäuger wiesen eine Zahnformel von 5/4-1/1-3/3-4/4, insgesamt also 50 Zähne auf. Noch heute haben diese Tiere in vielen Fällen 40 bis 50 Zähne, also deutlich mehr als vergleichbare Plazentatiere.

Die frühen Höheren Säugetiere besaßen eine Zahnformel von 3/3-1/1-4/4-3/3, insgesamt also 44 Zähne. Diese ursprüngliche Zahnformel findet sich noch bei manchen Arten, zum Beispiel dem Wildschwein, in den meisten Fällen ist es durch eine spezialisierte Ernährung zu einer Reduktion der Anzahl der Zähne gekommen. Einige wenige Taxa, zum Beispiel die Ameisenbären oder die Schuppentiere, sind gänzlich zahnlos geworden. Der umgekehrte Fall, eine evolutionsbedingte Erhöhung der Anzahl der Zähne, ist nur in wenigen Fällen eingetreten: Das Riesengürteltier hat bis zu 100 stiftartige Zähne in der röhrenförmigen Schnauze, die höchste Zahl aller Landsäugetiere. Einen Sonderfall stellen die Zahnwale dar, deren Zähne wieder gleichförmig geworden sind. Die Anzahl kann bei manchen Delfinarten bei 260 Zähnen liegen.

Gehör und Kiefer

Seekühe sind neben den Walen die am besten an eine aquatische Lebensweise angepassten Säugetiere

Ein Exklusivmerkmal der Säugetiere sind die drei Gehörknöchelchen Hammer ,Amboss und Steigbügel. Diese befinden sich im Mittelohr, sie nehmen die Schwingungen des Trommelfells auf und leiten sie an das ovale Fenster des Innenohres weiter.

Stammesgeschichtlich können die Gehörknöchelchen von Bestandteilen ursprünglicher Kiemen- bzw. Kieferbögen abgeleitet werden: Der Steigbügel vom Hyomandibulare, welches bei den Fischen Bestandteil des Suspensoriums und bei anderen Landwirbeltieren als Columella ausgebildet ist, Amboss und Hammer vom Quadratum sowie von einem Teil des durch Knochen ersetzten Meckelschen Knorpels, dem Articulare. Das Trommelfell wird von einem fast ringförmigen Knochen, dem Tympanicum, umschlossen.

Bei den anderen Wirbeltieren bilden Quadratum und Articulare das primäre Kiefergelenk, welches bei den Säugetieren während der fetalen Entwicklung durch ein an anderer Stelle entstehendes, sekundäres Kiefergelenk ersetzt wird. Dieses wird von den Deckknochen Dentale und Squamosum gebildet. Der Übergang vom primären zum sekundären Kiefergelenk wurde funktionell möglich, als die Gelenkachsen beider infolge der Größenzunahme des Gehirns bzw. Hirnschädels bei den Cynodontia in eine Linie zusammenfielen.

Eine Gemeinsamkeit aller Säugetiere ist der verglichen mit anderen Tieren gleicher Größe hohe Energie- und demzufolge Nahrungsbedarf, der eine Folge der gleich bleibenden Körpertemperatur ist. Einige Arten verzehren täglich nahezu Nahrung im Ausmaß ihres eigenen Körpergewichtes. Hinsichtlich der Art der Nahrung gibt es eine gewaltige Bandbreite, es finden sich Pflanzenfresser, Fleischfresser und ausgeprägte Allesfresser. Die Anzahl und der Bau der Zähne sowie die Ausgestaltung des Verdauungstraktes spiegeln die Ernährungsweise wider. Fleischfresser haben einen kurzen Darm, um die rasch entstehenden Fäulnisgifte ihrer Nahrung zu vermeiden. Pflanzenfresser, deren Nahrung im Allgemeinen schwerer verdaulich ist, haben eine Reihe von Strategien entwickelt, um die Inhaltsstoffe bestmöglich verwerten zu können. Dazu gehören unter anderem ein längerer Darm, ein mehrkammeriger Magen) oder die Caecotrophie, das nochmalige Verzehren des Kotes bei Nagetieren und Hasen. Rein blätterfressende Arten nutzen ihre nährstoffarme Nahrung bestmöglich aus, indem sie ausgesprochen lange Ruhephasen einlegen.

Lernverhalten

Eine Form des Lernverhaltens ist die Prägung, bei Säugetieren ist die olfaktorische Prägung, das heißt die Sensibilisierung für verschiedene Gerüche, häufiger als bei anderen Wirbeltiergruppen. Oft dient die Prägung zur Erkennung von Verwandten, etwa der Mutter oder den Geschwistern. Mit prägungsähnlichen Erfahrungen kann auch die Nahrungspräferenz bestimmt werden. Gelernte Aktionen können auch tradiert, das heißt weitergegeben werden. Voraussetzung dafür ist das Leben in Gruppen mit Sozialstrukturen. Die meisten Säugetiere zeigen in der Jugendphase Spielverhalten, manche sogar bis ins hohe Alter. Häufig kommt es zu Sozialspielen mit Spielpartnern, in denen beispielsweise von fleischfressenden Tieren das Anschleichen an die Beute oder bei Huftieren die Flucht eingeübt wird. Oft erfolgen anschließend Rollenwechsel von Angreifern und Verteidigern. Auch Objektspiele kommen vor, indem Gegenstände berührt oder in Bewegung versetzt werden.

Paarungsverhalten

Die meisten Säugetierarten sind entweder polygyn (ein Männchen paart sich mit mehreren Weibchen) oder promiskuitiv (Männchen und Weibchen paaren sich mit mehreren Partnern). Da das Tragen und das Säugen für die Weibchen zeit- und energieintensiv sind, könnten die Männchen mehr Jungtiere zeugen als die Weibchen gebären können. Daraus ergibt sich in vielen Fällen ein polygynes Verhalten, bei dem sich relativ wenige Männchen mit vielen Weibchen fortpflanzen und sich vielen Männchen keine Paarungsmöglichkeit bietet. Eine Folge davon sind oft heftige Rivalenkämpfe zwischen den Männchen um das Paarungsvorrecht und in manchen Fällen eine Wahlmöglichkeit seitens des Weibchens. Daraus resultieren bei vielen Säugetieren komplexe Verhaltensweisen oder anatomische Merkmale in Hinblick auf die Fortpflanzung. Viele Arten sind durch einen Geschlechtsdimorphismus (Männchen sind oft deutlich größer und schwerer als Weibchen) charakterisiert, auch als eine Folge des Selektionsdruckes der Männchen im Hinblick auf eine Verbesserung der Paarungschance.

Schätzungen zufolge leben drei Prozent aller Säugetierarten in monogamen Beziehungen, in welchen sich ein Männchen während der Paarungszeit nur mit einem einzigen Weibchen fortpflanzt. In diesen Fällen beteiligt sich das Männchen meistens zumindest teilweise an der Jungenaufzucht. Manchmal hängt das Paarungsverhalten auch von den Umweltbedingungen ab: bei knappen Ressourcen paart sich das Männchen nur mit einem Weibchen und hilft bei der Aufzucht mit, bei Nahrungsreichtum kann das Weibchen das Jungtier allein großziehen und die Männchen paaren sich mit mehreren Partnerinnen.

Die Polyandrie (ein Weibchen paart sich mit mehreren Männchen) findet sich nur selten im Säugetierreich, zum Beispiel bei manchen Krallenaffen. Bei diesen Tieren kümmert sich hauptsächlich das Männchen um den Nachwuchs.

Erwähnt seien noch manche Arten der Sandgräber, einer in Afrika lebenden Nagetiergruppe, wie der Nackt- oder der Graumull. Diese pflegen eine eusoziale Lebensweise: Ähnlich wie bei manchen Insekten ist in einer Kolonie ein einziges Weibchen, die "Königin", fruchtbar und paart sich mit mehreren Männchen, während die übrigen Tiere als unfruchtbare Arbeiter die notwendigen Tätigkeiten zur Versorgung der Gruppe verrichten.

Bewegungsweisen

Da Säugetiere sich auf verschiedenen Untergründen und Medien (auf, im, über dem Boden, in und unter Wasser sowie in der Luft) bewegen, zeigen sie daran angepasste, vielfältige Bewegungsweisen Schreiten, Traben, Paßgehen, Galoppieren, Hüpfen, Schlüpfen, Schleichen, Kriechen, Robben, Springen, Graben, Wühlen, Stemm-, Greif-, Schwing-, Hangelklettern, Gleit-, Schlag- und Segelfliegen. Davon ist das Bodengehen die ursprüngliche Bewegungsweise, waren doch die Teromorphen, die Kriechtiervorfahren der Säugetiere, Bodengeher und nicht hochangepaßte Baumkletterer.

Schnellstes Landsäugetier ist der Gepard, der beim Endspurt einer Beuteverfolgung 80 - 90, ausnahmsweise auch einmal über 110 km/h erreicht. Schnellstes Wassersäugetier ist der Gewöhnliche Delphin und der Seiwal, die beide rund 35km/h entwickeln können; schnellstes Luftsäugetier ist der Abendsegler mit rund 50 km/h. diese Geschwindigkeiten gelten jedoch (außer beim Abendsegler, der mit diesem Tempo bis 900 km wandert) nur für kurze Strecken.

Haarkleid

Einzigartiges Merkmal aller Säugetiere ist das Haarkleid oder Fell, das gegerbt das Pelzwerk liefert. Es kennzeichnet sie besser als das Wort Säugetier, da die Zitzenmängel nicht säugen. Das Haarkleid dient der Wärmedämmung, das heißt dem Erhalten einer gegenüber der Umgebungstemperatur erhöhten und gleichbleibenden Körpertemperatur. Das Fell war damit eine Grundvoraussetzung für die Ausbreitung der Säugetiere über der ganzen Erde, auch in gemäßigte und polare Breiten hinein, in ebensolche Meere hinaus und in höchste Gebiergsregionen hinauf. Bemerkenswert ist allerdings, dass die Säugetiere nicht die einzigen Haarträger unter den Wirbeltieren sind, denn auch die ausgestorbenen Flugsaurier hatten bereits ein Fell und Warmblütigkeit entwickelt. Und die Warmblütigkeit erwarben auch die Vögel die ihren Wärmeschutz durch ein (wie ein Fell wirkendes) Federkleid erreichten. Da Säugetiere, Flugsaurier und Vögel dem Stamm der Kriechtiere entsprangen, so haben diese eine wirksame Wärmedämmung gleich dreimal unabhängig voneinander ausgebildet und damit erst alles höhere Leben auf dieser Erde ermöglicht.

Haarfarbe

Die Farbe eines Haares entsteht aus Luftgehalt (bzw. Lichtbrechung) und eingelagerten Farbstoff (Pigment), manchmal unter Ergänzung auf ausgelagerten, farbigen Hautdrüsenausscheidungen oder durch Abnutzung. Die Haarfarbe dient dem Wärmehaushalt (mittels Sonnen- bzw. Lichtstrahlenschlucken oder -zurückwerfen) und damit auch als Strahlenschutz sowie als Lichtschutz, als Tarnung und als Schmuck. Der Farbstoff wird von der Matrix gebildet und von dort feinst verteilt; er kann aber auch körnchen- bis stäbchenförmig sein. Er wird hauptsächlich in der Rinde, weniger in Mark, selten in Oberhäutchen netzig oder streifig gelagert. Meist Gruppiert er sich zu Querbändern, deren Farbzusammenklang die schützende Wild- oder Agutifärbung ausmacht.

Im Lebenslauf folgen im Haarformenanteil meist verschiedene Altersstufenkleider (Nest-, Jugend-, Alterskleid u.ä.) im gemäßigtem Klima dazu noch Jahreszeitentrachten (Sommer-, Winterfell) aufeinander (Haarwechsel, Haarung oder Mauser). Die Haarzahldichte kann mehrere tausend Haare je Quadratzentimeter (beim Manul z.b. rd. 8000) und etliche Millionen insgesamt (Karakulschaf Fell z.b. rund 60 Mill. Haare) erreichen. Das Einzelhaar wächst täglich Bruchteile von einem bis zu mehreren Millimetern. Es lebt einige Wochen bis Jahre, bevor es ausfällt.

Körperdecke

Das Fell ist ein Außengebilde der Haut, diese wiederum eines der Körperdecke, deren Innenschicht von der Hautmuskulatur gestellt wird. Auch die Körperdecke gibt auf Grund der Vielfalt ihres Baues, ihrer Aufgabe und Leistungen den Säugetieren eine Sonderstellung unter den Wirbeltieren. Sie schließt den Säugetierkörper nach außen ab, gibt ihm Verletzung-. Strahlungs- und Temperaturschutz, vermittelt Tast- und Druckreize, Schmerz-, Temperatur- und Feuchtigkeitsempfinden, regelt den Wasserhaushalt (Schwitzen) mit und scheidet Stoffwechselabsonderungen mit aus, denn Schweiß besteht aus Wasser, Harnstoff, Kochsalz, Fettsäure und manchmal aus Eiweiß.

Die Haut, zu deren Gebilde außer den Haaren noch Verhornung, Hautknochen, Fettpolster und Muskeln gehören, setzt sich aus der vom äußeren Keimblatt stammenden Oberhaut und der vom mittleren Keimblatt kommenden Unter- oder Lederhaut zusammen. Erstere wiederum besteht aus der untersten Keimschicht oder Matrix, der Körperschicht, der Klarschicht und als oberste Hornschicht. Das untere Unterhautgewebe sitzt locker der Hautmuskulatur auf, um sich nach oben zur elastisch - festen Netzschicht, zu verdichten und sich schließlich mit der Warzenschicht von unten her ins Stratum germinativum zu verzahnen. Fett oder Speck lagert sich örtlich vorratsbildend (z.b. Fettbuckel) oder als Wärme- und Druckschutz oder als Veminderer des spezifischen Gewichts wirkender Mantel in der Tela subcutanera ab; Hautknochen (z.b. Gürteltierpanzer) werden in Corbus retikulare und Farbstoffe in der Matrix gebildet. Haut- und Haarfarbe brauchen nichtübereinzustimmen, ist doch z.b. beim Eisbären die Haut braun, das Haar jedoch weißgelb.

Haare, Stacheln, Schuppen, Schwielen, Haftscheiben, Nashörner, Barten, Hornscheiden und Hornschnäbel (der Kloakentiere), Nägel, Krallen, Hufen und Hautdrüsen werden allesamt von der Oberhaut gebildet. Hautfalten wachsen sich an den Körperseiten zu Flughäuten, an Händen und Füßen zu Schwimmhäuten aus. Musterbildende Erhebungen der Hornhautoberfläche (Sohle, Hand, Zeh ballen, Nasenspiegel) sind in ihrer Ausführungsweise gattungs- oder art-, bei den höheren Primaten auch Individuums eigentümlich (Fingerabdruck).

Schuppen sind Lederhautpapillen, derer Oberhaut verhornt. Kralle, Nagel und Huf sind, als Abkömmlinge der Kriechtierkralle, nach dem gleichen Grundplan gebaut. Die Kralle trägt Oberseits aus besonders festen, verhornten, zellkernhaltigen Epidermis Zellen die Krallenplatte und unterseits aus normalen verhornten, kernlosen Epidermis Zellen die Krallensohle, die sich in dem Zehenballen fortsetzt. Kuppen- und Plattnagel haben nur eine kurze bis sehr kurze Krallensohle, während der Huf, mit besonders dicker Krallenplatte das Zehenglied umgreift und das Sohlenhorn seinen Boden bildet, in dem der Sohlenballen nur noch als Dreiecksfortsatz oder Strahl eintritt.

Milch und Brutplege

Die Muttermilch als an den empfindlichen Darm des Neugeborenen angepaßte, leicht aufnehmbare und verdauliche Sondernahrung, setzt sich zusammen aus Wasser, Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten, Vitaminen, Hormonen, Enzymen sowie Mengen- und Spurenelementen. Ihre Zusammensetzung wird bestimmt von den Anforderungen des Wärmehaushaltes und der Wachstumsgeschwindigkeit, die an das Junge gestellt werden. Im Allgemeinen gilt, das Laufjunge kühlere Breiten und Wassersäugerjunge kühlere Meere mehr Fett bekommen als solche der Tropen und das bei hohem Fett und Eiweißgehalt der Kohlenhydratanteil gering ist.

Im Allgemeinen bleibt die Milchzusammensetzung während der Säugezeit gleich. Bei den Höheren Säugern ist jedoch die Erstmilch nach dem Gebären sehr Kalorienreich. Bei den Kängurus gibt das Weibchen aus zwei seiner vier Zitzen eine ganz leicht verdauliche, wässrige Milch für den Neugeborene ab und aus den anderen zwei Zitzen normale Nährmilch für das des Beutels bereits verlassende, aber noch saugenden, älteren Jungen.

Was die Säugetiere stammesgeschichtlich so erfolgreich erscheinen ließ, war die Verlängerung der Jugendzeit. Die Kriechtiere legen Eier, deren Dotter ausreicht, das Junge fertig zu entwickeln. Das schlüpfende Junge ist damit sofort auf sich gestellt und wächst sich nur noch aus. Das Säugetierjunge dagegen macht eine lange Entwicklung durch, erst im Mutterleib, dann im Lager und wird dann noch geführt, bis es selbständig den Lebenskampf bestehen kann. Diese Unfertigkeit des Jungen bedingt eine Lange Lernzeit, die wiederrum Voraussetzung zur Befreiung aus der Instinktgebungenheit und damit zur Weiterentwicklung des Gehirns ist.

Das Geschmeidig bleiben und Nichtverhornen der Säugetierhautermöglicht ihren Drüsenreichtum und damit auch die Bildung von Milchdrüsen zur Ernährung des noch einen empfindlichen Darm besitzenden, unvollkommen geborenen Jungen. Die Milchdrüsen sicherten nicht nur die Ernährung der Jungen in der ersten nachgeburtlichen Zeit, sondern bedingten auch so lange körperliche seelische Verbindung zwischen Mutter und Jungen, wie sie bis dahin kein Wirbeltier besaß. Zusammen mit dem Lernvermögen schuf sie die Grundlage einer Erlebnisfähigkeit, ohne die auch der Mensch nie Mensch geworden wäre. Hinzu kommt noch, das die Säugetiere als Bodengeher ihre Vordergliedmaßen nicht zu reinen Fortbewegungsorganen entwickelten, sondern ihnen die Möglichkeit zu hantieren offen ließen. So waren denn die Säugetiere die einzigen Wirbeltiere, die bereits vor 170 mill. Jahren endgültig die Weichen stellten, d.h. mit Haut-, Hirn-, Vordergliedmaßen und Jungenentwicklung die Voraussetzung schufen, die viel später einmal das Erscheinen des Menschen zuließen.

Lebenserwartung

So unterschiedlich die Gestalt und Lebensweise der Säugetiere ist, so unterschiedlich ist auch ihre Lebenserwartung. Generell leben kleinere Arten weniger lang als größere Arten, die Fledertiere bilden jedoch eine Ausnahme von diesem Muster. Während männliche Breitfuß-Beutelmäuse durchwegs alle im Alter von rund elf Monaten sterben, nachdem sie sich das erste Mal fortgepflanzt haben, können größere Säugerarten mehrere Jahrzehnte alt werden. Von den an Land lebenden Arten kommt keine an das Alter des Menschen heran, bei dem durch die Verbesserung der Medizin mittlerweile ein Höchstalter von 122 Jahren belegt ist. Neben dem Menschen dürften die Elefanten mit bis zu 80 Jahren die Landsäugetiere mit der höchsten Lebenserwartung sein. Allerdings werden manche Walarten deutlich älter, das bisher älteste bekannte Säugetier war ein Grönlandwal mit 211 Jahren.

Säugetier und Umwelt

Säugetiere besiedeln Lebensräume mannigfacher Art, auf dem Boden zwischen 0 und 5500 m, im Boden, im Süß- und Meerwasser und in der Luft. Außer den tieferen Schichten des Bodens, der Binnengewässer und des Meeres gibt es kaum ein Biotop, den sie nicht für sich erobert hätten und zwar zuweilen mehrfach von verschiedener Ordnung her. Damit entwickelten sie eine große Gestaltenfülle, denn ihre Körperform schwankt mit allen Übergängen zwischen der völlig geschlossenen des Torpedos bei den Walen und der völlig offenen des Spinnenaffen. Bestimmt wird die Körperform durch die Herkunft in der Stammesreihe und durch die Lebensweise.

Als Schädlinge werden Tierarten bezeichnet, die dem Menschen gegenüber Schaden anrichten. Der Begriff ist abhängig von Wertvorstellungen und vor allem der wirtschaftlichen Perspektive und daher kein Begriff der Biologie.

Eine Reihe von Säugetieren gilt als Landwirtschafts- oder Nahrungsmittelschädlinge, das heißt sie ernähren sich entweder direkt in den zur Nahrungsmittelproduktion genutzten Gebieten oder an Aufbewahrungsorten von den vom Menschen produzierten Nahrungsmitteln. Durch die großflächige Einführung von Agrarflächen kommt es zu einem Überangebot an Nahrung für manche Tierarten, das in deren starker Vermehrung und somit weiterer Schädigung resultiert. Vor allem in Entwicklungsländern lässt sich dieser Trend beobachten. Zu den hierzulande bekanntesten Nahrungsmittelschädlingen zählen Mäuse, insbesondere die Hausmaus und Ratten wie die Haus- oder Wanderratte, die sich als Kulturfolger dem Menschen angeschlossen haben und eine weltweite Verbreitung erlangt haben. Einige Tiere (darunter Flughunde und zahlreiche Nagetierarten) ernähren sich direkt von den Feldfrüchten, andere sorgen durch ihre unterirdische Lebensweise für Schäden an den Wurzeln. Die Viehwirtschaft sieht in fleischfressenden Tieren, vor allem Raubtieren eine Nahrungskonkurrenz, zumindest zwei Arten, der Falklandfuchs und der Beutelwolf sind durch Bejagung ausgestorben. In analoger Weise sieht die Fischerei Robben und andere fischfressende Säuger als wirtschaftliche Gefahr und verfolgt sie.

Das Ausmaß der tatsächlichen Bedrohung, die als "Schädlinge" bezeichnete Tiere anrichten, ist ungewiss und dürfte oft übertrieben dargestellt werden. Häufig ist der Mensch die Hauptursache dafür, indem er massiv in den natürlichen Lebensraum der Tiere eingreift. Durch die Umwandlung der Habitate in landwirtschaftlich genutzte Flächen und die Verringerung des Nahrungsangebotes werden viele Arten gezwungen, sich neue Nahrungsquellen zu erschließen. Diese stehen dann in Konkurrenz zu den wirtschaftlichen Interessen und leiten die Verfolgung ein. Trotzdem wird mit exzessiven Bejagungen, Vergiftungen und mit anderen Methoden Jagd auf diese "Schädlinge" gemacht, was sich oft fatal auf die Population auswirkt.

 

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