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Ab nach draußen – jetzt ist Pflanzenzeit

Frühling ist die ideale Pflanzenzeit

Der Frühling ist da und weckt die Lust darauf, wieder draußen aktiv zu werden und die wiedererwachende Natur zu erleben. Manche Pflanzen durchlaufen jetzt eine eindrucksvolle Verwandlung, wenn sich die Blütenknospen öffnen – oft mit erstaunlicher Schnelligkeit, beinahe bei Nacht. Gärten bieten in dieser Jahreszeit besonders viele neue Impressionen, denn immer mehr Gehölze, Stauden und Zwiebelblumen blühen oder treiben aus. Falls im eigenen Garten Farbe fehlt, ist die Zeit günstig, um ihn mit neuen Gehölzen und Stauden interessanter zu machen. Das Pflanzenangebot ist groß, denn jetzt ist Pflanzzeit.

Die Experten im Facheinzelhandel können bei der Auswahl beraten und dabei auch Pflanzen für bestimmte Standorte empfehlen.

Balkonkasten mit Wiederholung!

In der Wiederholung wirken Pflanzen am besten, deshalb sollten immer mindestens zwei von einer Art in einem Balkonkasten wachsen. Das gibt der Bepflanzung Struktur und wirkt harmonisch. Hochwachsende Pflanzen gehören dabei in den hinteren Bereich der Kästen, niedrige und  überhängende Pflanzen sollten im Vordergrund wachsen.

Der Frühling ist nicht nur eine gute Pflanzzeit, auch darüber hinaus gibt es im Garten nach dem Ende des Winters einiges zu tun. Jetzt werden trockene Blätter und Stängel zurückgeschnitten, um Platz für frisches Grün zu machen. Und dies muss dann auch „liebevoll“ eingepflanzt werden. Das macht sogar Spaß.

 

Leuchtende Narzissen

Festdekoration mit einem echten Klassiker zur Osterzeit

Narzissen sind die typische Oster – Dekoration. Ob als Schnittblume oder als Zimmerpflanze – mit Narzissen hält der Frühling seit je her pünktlich zum Osterfest Einzug in die  eigenen vier Wände.

Die Narzisse ist der wohl bekannteste Frühlingsblüher und bereits seit dem 16. Jahrhundert ein fester Bestandteil europäischer Zierpflanzenzucht. Ihre anhaltende Popularität sichert sich die Narzisse sowohl durch ihre wunderschöne Blüte als auch ihre Beständigkeit zu wichtigen christlichen Feiertag: zu Ostern steht die Narzisse in voller Blütenpracht, auch wenn andere Zwiebelblüher noch auf sich warten lassen.

Im alltäglichen Sprachgebrauch werden Narzissen fälschlicherweise oft mit Osterglocken gleichgesetzt. Dabei handelt es sich bei Osterglocken um die spezielle Art der Trompetennarzisse, deren Blüte goldgelb leuchtet.

In zahlreichen weiteren Narzissen – Züchtungen jedoch sind die Haupt- und Nebenkrone der Blüte mehrfarbig und bieten von unschuldigen Weiß über Lachsrosa bis hin zu sehr kräftigen Orange viele weitere Farbvariationen.

Die intensiven Blütenfarben und das saftige Grün der Stiele und Blätter machen die Narzisse zu einem zauberhaften Frühlingsmotiv. Ob als Zwiebelpflanze im Topf oder als farbenfroher Strauß  aus Schnittblumen in der Vase: zusammen mit bunt bemalten Ostereiern, Hasenfiguren, Lämmchen oder Küken stimmen Narzissen wie kein anderer Zwiebelblüher auf die Ostertage ein.

Übrigens, als Schnittblume duldet die Narzisse keine Konkurrenz in der Vase, sondern nur ihre eigenen Artgenossen. Ihre je nach Art bis zu 45 cm langen Stängel sondern nach dem Schnitt ein schleimiges Sekret ab, das andere Blumen nur schlecht vertragen und daher schneller als sonst welken.

Für einen Osterstrauß aus mehreren Blumensorten sollte die Narzisse die ersten 24 Stunden deswegen in einer eigenen Vase stehen und erst am nächsten Tag mit anderen Schnittblumen in frisches Wasser gestellt werden.

 

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