Natur, Garten und Tiere. Nagati das Lexikon für jeden.

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Mein Garten soll schöner werden!

Mensch und Baum – das ist eine ganz besondere Beziehung und sie wird durch den Tag des Baumes gewürdigt. Bäume waren Begleiter des Menschen durch die Jahrhunderte.

In vielen Städten und Dörfern gibt es noch eindrucksvolle alte Bäume, die von dieser langen Beziehung zeugen. Sie waren oft der Mittelpunkt eines Ortes und stehen auf einem Markt – oder Dorfplatz. Als Tanz – oder Gerichtslinden spielten sie früher ebenfalls eine wichtige Rolle im dörflichen Leben.

Früher war es üblich, im eignen Garten einen sogenannten Hausbaum zu Pflanzen. Alte Traditionen, bei denen zu bestimmten Anlässen ein Baum gepflanzt wurde, erleben eine Renaissance. So gibt es zum Beispiel in vielen Städten Hochzeitswiesen, auf der junge Paare anlässlich ihrer Heirat einen Obstbaum pflanzen können. Auch die Geburt eines Kindes war früher ein Anlass, einen Baum für den neuen Erdenbürger zu pflanzen.  Neben einer Hochzeit oder Geburt gibt es viele weiter Gründe für die Pflanzung eines Hausbaumes. Wie ein guter Freund begleitet er durchs Jahr, er trägt zur Persönlichkeit eines Hauses bei und macht es unverwechselbar. Er lässt die Jahreszeiten deutlich miterleben und bietet wildlebenden Tiere Schutz und Nahrung, er erzeugt den lebenswendigen Sauerstoff und bereichert das Wohnumfeld mit seiner Schönheit. Für mächtige Bäume ist jedoch in vielen Gärten gar kein Platz mehr. Auch wenn jeder Baum klein beginnt – man muss doch die Endgröße vor Augen haben und berücksichtigen, wie viel Raum für die Entwicklung zur Verfügung steht. Wenn die Gartengröße für einen der traditionellen Hausbäume, zum Beispiel einen großen Apfelbaum, eine Linde oder eine Eiche, nicht reicht, sind kleinbleibende Sorten eine gute Alternative. Manche haben markante, kompakte Kronen, wie die Kugel – Akazie und der Kugel – Ahorn.  Schlank und hoch ist die Säulen – Kirsche, die im Frühjahr mit ihrer Blütenfülle, die Blicke auf sich zieht. Die Säulen – Hainbuche und die Säulen – Eiche sind Varianten heimischer Bäume, doch anders als ihre Vorfahren bilde sie schlanke und dichte Kronen und benötigen deswegen weniger Raum. Schön ist auch der Amberbaum, dessen Blätter sich im Herbst eindrucksvoll gelborange, weinrot oder dunkelpurpur färben. Es gibt außerdem viele Obstbäume, die sich gut für kleine Gärten eignen.

Der Tag des Baumes wurde vor mehr als 100 Jahren in Amerika ins Leben gerufen, um auf den Wert und Bedeutung von Bäumen aufmerksam zu machen. In Deutschland wird er seit 80 Jahren gefeiert. Dieser besondere Tag ist am 25. April auch in Deutschland ein guter Anlass, aktiv zu werden und ein Baum zu pflanzen.

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