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Albinismus

Unter vollständigen Albinismus versteht man die ererbte Unfähigkeit eines Albinos (auch Weißling oder Kakerlak genannt) – sei es ein Mensch oder Tier-, Körperfarbstoffe (Pigmente) in der Haut, den Haaren und den Augen zu bilden. Diese Pigmentlosigkeit führt zu weißblonden Haaren und roten Augen, kann aber auch unvollständig an einzelnen Körperstellen (Weißscheckigkeit) oder insgesamt vermindert auftreten; man spricht dann von Teilalbinismus.

Keine menschliche Rasse ist vom Albinismus verschont, allerdings tritt er in unterschiedlichen Ausmaß auf: in Europa gegenüber normal pigmentierten Menschen im Verhältnis 1: 100 000 bis 1: 200 000.

Die in die Haut eingelagerten Pigmente bieten dem Organismus einen Lichtschutz. Daher vermeiden vom Albinismus betroffene Menschen direktes Sonnenlicht, um sich nicht sehr schnell einen Sonnenbrand einzuhandeln. Diese Scheu vor dem Sonnenlicht hat im Volksmund zu dem Vergleich und Namen der ebenfalls von der Natur aus lichtscheuen Schaben für Albinos geführt.

Beim Menschen wird der Albinismus in seiner vollständigen Form fast stets dominant, rezessiv, dagegen in der unvollständigen Form vererbt.

Albinismus tritt auch im Tierreich, vor allem bei Säugetieren in menschlicher Obhut, auf; denn in freier Wildbahn werden solche auffälligen Tiere schon im Jugendstadium von Feinden ausgerottet. Jeder kennt Mäuse, Katzen, Kaninchen mit roten, pigmentlosen Augen. Aber auch Teilalbinismus findet sich z. B. bei Raubtieren, Elefanten hier und da, bei Damwild nicht selten.

Das Gegenteil des Albinismus, eine Vermehrung dunkler Pigmente, nennt man Melanismus.

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