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Im Reich der grauen Riesen 08.03.2016 - 17:14

Im Reich der grauen Riesen

Erschreckende Zahlen: Afrikas Elefanten sind existenziell durch Wilderei bedroht. Milizen finanzieren mit Elfenbein ihre Kriege. Ein weltweites Handelsverbot könnte helfen.

3 000 Elefanten werden jedes Jahr wegen des Elfenbeins getötet.

Wegen seiner Seltenheit und wegen seiner Schönheit gehört Elfenbein von alters her zu den kostbarsten Rohstoffen. Das warme Weiß und die netzartige Maserung, die sich im Querschnitt zeigt, üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus.

Doch dafür bezahlen Afrikas Elefanten mit Ihrem Leben

Rund 30 000 afrikanische Elefanten werden jedes Jahr wegen ihrer begehrten Stoßzähne getötet, mehr als 100 000 waren es zwischen 2009 und 2012. Tendenz steigend. Sorgen macht es, dass der Höhepunkt der Wilderei noch nicht überschritten ist.

In Ostafrika ist der Bestand der Elefanten schon um 60 % zurückgegangen und das in den letzten 5 Jahren.

Statussymbol in China.

Das meiste illegale Elfenbein wird nach China verschifft, wo ein paar Essstäbchen aus Elfenbein mehr als 800 € einbringen, geschnitzte Stoßzähne 10 000 € pro Kilo. In der aufstrebenden Mittelschicht Chinas stieg die Anfrage nach Elfenbein sprunghaft an.

In Deutschland ist es mittlerweise ein NO – GO, seinen Reichtum mit Tierprodukten zu zeigen, dies  war nicht immer so. Auch hier wurden Pelze getragen, Elfenbeinschmuck angelegt und Schildkrötensuppe gelöffelt.

Aber es besteht noch Hoffnung

Die einzigen Kräfte sind Wildhüter, die gegen die Wilderer angehen. Es mangelt aber bei den Rangern an Ausrüstung wie Nachtsicht- und Funkgeräten.

Die Zoologische Gesellschaft hat seit 2013 ihre Anstrengung deutlich verstärkt, um den Wildhütern in Tansania zu helfen.

Die Natur kann sich erholen, wenn man ihr die Chance dazu gibt.

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