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Zeisig-Invasion und Abnahme des Grünfinken 15.02.2016 - 17:47

Ergebnisse der Stunde der Wintervögel 2016

Die große Überraschung steht auf Platz neun der häufigsten Arten: Der Erlenzeisig ist der Shootingstar des Winters. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der kleine gelbgrüne Finkenvogel viermal häufiger gemeldet. Sorgen macht dagegen der Grünfink, dessen Bestand erneut abnimmt.

Der häufigste Wintervogel in Deutschland bleibt der Spatz.

Auch bei der sechsten bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ behauptete der Haussperling (Passer domesticus) seinen Spitzenplatz. Bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion, die vom 8. bis 10. Januar stattfand, haben bundesweit über 93.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen Ergebnisse aus über 63.000 Gärten übermittelt. In den jeweils einstündigen Beobachtungszeiträumen wurden insgesamt fast 2,6 Millionen Vögel gezählt. Pro Zählstelle wurden damit im Schnitt knapp über 41 Vögel erfasst. Das ist weniger als in den ersten Jahren der Aktion, aber die höchste Zahl seit 2014.

Auf den ersten acht Plätzen der häufigsten Wintervögel folgen nach dem Spitzenreiter Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling, Amsel, Grünfink, Buchfink und Elster, was genau dem Durchschnitt der Zählungen vergangener Jahre entspricht. Nur in kalten Wintern mit viel Zuzug von Verwandten aus dem Norden und Osten scheint die Kohlmeise den sehr sesshaften Haussperling bundesweit von Platz Eins verdrängen zu können – so geschehen zuletzt im Jahr 2013. Nur in einer anderen Wertung wird der Haussperling regelmäßig von der Kohlmeise geschlagen: Während diese in 93 Prozent aller Gärten gesehen wird und damit der am zuverlässigsten zu findende Wintervogel ist, sind es beim Haussperling nur knapp 58 Prozent. An den Orten, wo er gesichtet wird, taucht er aber meist in größeren Trupps auf.

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